Der Tag beginnt früh. Noch ist es ruhig auf dem Hof, doch in unserer Halle in in Böddenstedt wird bereits gearbeitet. Ein kurzer Austausch mit den Kollegen, ein Blick auf die Werkpläne, dann geht es los. Hier in der Werkstatt laufen die ersten Bauteile über den Fertigungstisch – Wände, die in wenigen Tagen ein ganzes Haus formen. Diese Arbeiten übernehmen unsere erfahrenen Zimmerer-Gesellen. Jeder packt an, denkt mit und sieht abends, was er geschafft hat. Viele kennen das Bild vom Dachstuhl. Aber hinter diesem Beruf steht im modernen Holzbau noch viel mehr.
Fertigungshalle bei uns in Böddenstedt
Ein Zimmerer-Geselle ist ein ausgebildeter Holzbauprofi, der Verantwortung trägt – für Qualität, für Abläufe, für das Zusammenspiel zwischen Planung, Fertigung und Montage. Wer bei SchenkHAUS in diesem Beruf arbeitet, bringt eigene Erfahrung und Ideen ein. Es geht darum, genau zu arbeiten, aber auch ums Mitdenken: Wo passt was? Wie muss es vorbereitet sein, damit es später auf der Baustelle reibungslos läuft?
Der Weg eines Bauteils beginnt fast immer in der Werkhalle. Hier werden die Pläne gelesen, Maße übertragen und die Materialien vorbereitet. Am Montagetisch entstehen Wand- und Deckenelemente – präzise gefertigt, vormontiert und beschriftet. Jeder Schnitt, jede Schraube zählt. Danach werden die fertigen Teile verladen und auf die Baustelle transportiert. Und genau dort geht’s weiter: Der Geselle begleitet den Aufbau, montiert die Elemente, prüft die Maße und stimmt sich mit Kollegen und anderen Gewerken ab.
So entsteht ein Haus Schritt für Schritt – von der Halle bis zur Baustelle. Und mittendrin: der Zimmerer-Geselle, der das Ganze nicht nur begleitet, sondern trägt.
Zusammenspiel von Handwerk und Technik
Dieser Beruf ist nichts für reine Handlanger, aber auch nichts für reine Theoretiker. Es braucht beides: Kopf und Hand. Pläne lesen, Maße prüfen, mitdenken. Verantwortung übernehmen. Vor allem dann, wenn es schnell gehen muss – aber trotzdem präzise bleiben soll. Denn gute Arbeit erkennt man im Detail. Was den Beruf besonders macht, ist diese Kombination aus sichtbaren Ergebnissen, Teamarbeit und Abwechslung. Kein Projekt ist wie das andere. Mal geht es um ein Einfamilienhaus, mal um eine Aufstockung. Manchmal stehen die Kollegen nebenan am Tisch, manchmal weht einem der Wind um die Ohren. Und immer geht es um das Zusammenspiel von Handwerk und moderner Technik.
Und natürlich: Es geht um Holz. Jeden Tag. Ein lebendiges, nachwachsendes Material, das man nicht einfach verarbeitet, sondern mit dem man arbeitet. Wer Zimmerer ist, versteht mit der Zeit, wie Holz sich verhält – wie es auf Feuchte reagiert, wie es sich bewegen kann. Und man lernt, es mit Sorgfalt und Respekt zu behandeln.
Auch nach der Ausbildung bleibt der Beruf in Bewegung. Neue Werkstoffe, neue Maschinen, neue Bauweisen – wer will, kann sich spezialisieren. Ob in Richtung Vorarbeiter, Meister oder Planungsunterstützung: Die Perspektiven sind da. Und mit jedem Projekt wächst die Verantwortung. Bei uns arbeiten Gesellen in kleinen Teams. Sie sind nicht einfach „mit dabei“, sondern mittendrin. Wir planen gemeinsam, besprechen Abläufe und sorgen dafür, dass aus handwerklicher Arbeit ein gutes Ergebnis wird. Meistens in der Region, immer abwechslungsreich, immer mit dem Ziel, etwas zu schaffen, das Bestand hat.
Der Beruf passt zu Menschen, die gern zupacken. Die Freude an Technik haben und gern im Team arbeiten. Die sehen wollen, was sie getan haben – und die Lust haben, an etwas Sinnvollem mitzuwirken. Unsere Gesellen sind die Säule jedes Holzbauprojekts.
Arbeiten im Team von SchenkHAUS? Wir freuen uns, über jedes Gespräch mit Interessenten.






